Share

Kapitel 105

Author: Rosa Kane
(Dominics Perspektive)

Nach einem kurzen Schweigen in der Leitung ergriff Sparrow wieder das Wort. „Sollen wir das Treffen für morgen früh ansetzen? Sie haben gesagt, dass Sie ihr dringend etwas geben müssen.“

„Das passt perfekt“, erwiderte ich. „Ich habe bereits einen Ort im Sinn. Ich lasse dir die Einzelheiten gleich zukommen. Ich brauche einen abgeschiedenen Ort, an den niemand nah genug herankommt, um ein Foto zu machen. Ich will nicht, dass die Öffentlichkeit sie noch stärker mit mir in Ver
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • Wie du mir, so ich dir   Kapitel 128

    (Seraphines Perspektive)Die Scheidungsurkunde lag auf meinem Schoß. Die Worte verschwammen vor meinen Augen, während mir die Tränen, von denen ich geglaubt hatte, sie längst ausgeweint zu haben, unaufhörlich über die Wangen liefen und das offizielle Dokument befleckten, das meine Ehe für nichtig erklärte.Ich umklammerte meinen Bauch, weil sich dort etwas zusammenzog, das ich mir nicht erklären konnte. Es war ein körperlicher Schmerz, der nichts mit Hunger oder einer Verletzung zu tun hatte, sondern alles mit meinen zerbrochenen Träumen, meinen zerschmetterten Ambitionen und der Zukunft, die ich mir ausgemalt hatte und die mir entrissen worden war, bevor ich auch nur blinzeln konnte.Wo war alles schiefgegangen?Ich saß auf dem Gehweg vor dem Restaurant. Mein Kleid hatte sich um meine Oberschenkel gerafft, mein Haar war zerzaust, mein Gesicht von verschmierter Wimperntusche und Tränenspuren überzogen. Ich stellte mir diese Frage immer wieder, bis sie schließlich verstummte und nur noc

  • Wie du mir, so ich dir   Kapitel 127

    (Julians Perspektive)„Julian. Wo warst du? Deine Schwester hat sich wegen deiner Worte vorhin schreckliche Sorgen gemacht. Und Celeste ist immer noch nicht nach Hause gekommen. Ich habe dir gesagt, diese Frau hat keine …“„Nicht jetzt, Mama.“„Sie macht dich da draußen zum Narren, und du läufst herum wie ein …“„Ich habe gesagt, nicht jetzt.“Meine Schwester Riley erschien am oberen Ende der Treppe, ihr Gesicht von Sorge gezeichnet. „Julian? Geht es dir gut? Was ist passiert? Hast du Celeste gefunden? Ist sie …“Ich ging an ihnen vorbei die Treppe hinauf und ignorierte ihre Fragen, ihre Stimmen und alles außer dem Bedürfnis, allein zu sein. Ich zog mich in mein Schlafzimmer zurück und schloss die Tür ab.Die Stille legte sich wie eine Decke um mich, aber sie brachte keinen Trost. Die Erinnerungen ließen mich nicht los. Immer wieder sah ich Celestes Gesicht vor mir und hörte ihr Stöhnen. Ich sah, wie geschickt sie Dominics Schwanz gelutscht hatte – mit einer Fertigkeit, von der ich nic

  • Wie du mir, so ich dir   Kapitel 126

    (Julians Perspektive)Ich schlang die Faust um eine Handvoll ihrer Zöpfe und drückte ihren Kopf nach unten. Dabei zwang ich meinen Schwanz tiefer in ihre Kehle. Sie würgte, ihr Körper zuckte krampfhaft zusammen, aber ich hielt sie dort. Ich spürte, wie sich ihre Kehle um die Eichel meines Schwanzes zusammenzog, und wie ihr die Tränen über die Wangen liefen.„So ist es richtig“, sagte ich mit einem leisen Knurren. „Nimm ihn. Nimm ihn ganz.“Ich zog ihren Kopf zurück und drückte ihn wieder hinunter, gab den Rhythmus vor und fickte ihren Mund, als wäre er nichts weiter als ein Loch, das ich benutzen konnte. Sie klammerte sich an meine Oberschenkel, ihre Nägel bohrten sich in meine Haut, aber sie versuchte nicht, mich wegzudrücken. Sie nahm es einfach hin. Ihre Tränen tropften auf den Boden, ihre Nase war gegen mein Schambein gepresst und ihre Kehle um meinen Schwanz gedehnt.Ich spürte, wie ich dem Höhepunkt näher kam. Der Druck baute sich in meinem unteren Rücken auf, aber ich wollte noc

  • Wie du mir, so ich dir   Kapitel 125

    (Julians Perspektive)Ich raste zum Bungalow und trat das Gaspedal bis zum Anschlag durch. Die Straßen zogen verschwommen an mir vorbei, die Lichter der Stadt verschmierten zu langen Farbstreifen, und ehe ich mich versah, hielt ich schon vor dem Tor.Die Wachen erkannten meinen Wagen und öffneten sofort das Tor. Ich parkte und ging hinein. Mit langen, entschlossenen Schritten durchquerte ich den Raum, mein Kiefer war so fest zusammengepresst, dass ich dachte, meine Zähne könnten splittern.Der Wachmann vor dem Zimmer, in dem die Mädchen festgehalten wurden, nickte mir zu, als ich näher kam. Ich nickte zurück und stieß die Tür auf.Es war ein recht geräumiges Schlafzimmer mit zwei großen Doppelbetten, die an gegenüberliegenden Wänden standen, einem eigenen Bad und einem Fenster, das von außen vergittert war. Die Mädchen lagen ausgestreckt auf den Betten, manche schliefen, manche starrten an die Decke, alle sahen aus, als hätten sie die Hölle durchgemacht.Geduscht hatten sie inzwischen

  • Wie du mir, so ich dir   Kapitel 124

    (Julians Perspektive)Aber ich empfand kein Mitgefühl für sie. Was ich empfand, war Verlangen. Denn trotz der Wut, trotz des Schmerzes, trotz des Verrats, der wie Säure durch meine Adern brannte, war ich erregt. Die Szene in diesem Zimmer hatte mich nicht nur wütend gemacht. Sie hatte mich erregt. Der Anblick, wie Celeste so gründlich, so vollständig genommen wurde, hatte ein Feuer in meinem Blut entfacht, das gelöscht werden musste.Ich stieg wieder in mein Auto und fuhr zu Seraphine. Neben ihr hielt ich an und hupte. Der Ton war scharf und aggressiv, aber sie reagierte nicht. Sie ging weiter, den Blick auf den Boden geheftet, während sich ihre Füße bewegten, als gehörten sie jemand anderem.Ich stieg erneut aus dem Auto und packte sie am Arm. Sie wehrte sich nicht, als ich sie zum Auto zog. Ebenso wenig wehrte sie sich, als ich sie auf den Rücksitz schob. Sie bewegte sich wie eine Marionette, deren Fäden durchtrennt worden waren. Ihr Körper gehorchte meinen Befehlen, ohne dass ihr Ve

  • Wie du mir, so ich dir   Kapitel 123

    (Julians Perspektive)Alles danach verschwamm zu einem Durcheinander aus Farben und Geräuschen, das mein Verstand nicht in eine zusammenhängende Reihenfolge bringen konnte. Ich erinnere mich, dass ich schrie. Ich erinnere mich an die Wachen am Tor, die mir die Hände gegen die Brust stemmten und mich zurückdrängten, während sie mir unmissverständlich klarmachten, dass ich gehen musste und dort nicht willkommen war.Ich erinnere mich, wie ich gegen sie kämpfte, mit den Fäusten um mich schlug und mich mit aller Kraft zu der Tür drängte, durch die sie verschwunden war. Diese Tür hatte sich hinter ihr und diesem Bastard geschlossen wie der Vorhang über dem letzten Akt eines Stücks, in dem ich unwissentlich die Hauptrolle spielte.Jede Sekunde, die ich vor diesem Tor verbrachte, war eine weitere Sekunde, in der Dominic mit meiner Frau tun konnte, was ihm gefiel. Der Gedanke bohrte sich wie eine Klinge in meine Brust und drehte sich darin, scharf, heiß und unerbittlich. Ich konnte ihn vor mei

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status