LOGINAlle männlichen Mitglieder der Familie Schneider erlitten im Alter von fünfundzwanzig Jahren plötzlich eine Mutation: Sie entwickelten dabei weiblich anmutende, voll entwickelte Brüste sowie eine Gebärmutter. Der einzige Weg, diesen Fluch zu brechen, bestand darin, eine sogenannte „Frau des Schicksals“ zu heiraten – eine Frau, die über außergewöhnliches Schicksalsglück verfügte. In meinem letzten Leben wollte Moritz Schneider meine jüngere Schwester Lena Müller heiraten. Doch ich – die die Wahrheit erkannt hatte – griff verzweifelt ein und zwang ihn schließlich, mich zu heiraten. In unserer Hochzeitsnacht hinterließ Lena einen Abschiedsbrief und stürzte sich von einer Klippe in den Tod. Sie beschuldigte mich, ihr ihre große Liebe geraubt zu haben. Meine Eltern verachteten mich und hielten mich für grausam, und auch Moritz hasste mich zutiefst. Am siebten Tag nach dem Tod meiner Schwester ließ er mich an einen Hubschrauber binden und mich wie einen Drachen in die Luft steigen. Mit einem verzerrten, hasserfüllten Gesicht durchtrennte er das Seil, und ich stürzte aus schwindelerregender Höhe in die Tiefe und zerfiel beim Aufprall zu einer blutigen Masse. Als ich die Augen wieder öffnete, war ich an dem Tag zurück, an dem die Familie Schneider der „Frau des Schicksals“ einen Heiratsantrag machen wollte. Diesmal wollte ich sehen, wie Lena ohne ihr sogenanntes Schicksalsglück ihn noch retten würde!
View MoreDoch als Moritz erfuhr, dass Lena angeblich sein Kind erwartete, war er zunächst erleichtert – ja sogar überrascht erfreut.Auch meine Eltern eilten nach dieser Nachricht voller Freude ins Krankenhaus. Sie ergriffen Lenas Hände und lobten sie überschwänglich:„Lena, du hast uns wirklich nicht enttäuscht!“Lena fiel ihnen ebenfalls ohne Groll in die Arme, als wäre zwischen ihnen nie etwas gewesen, und wirkte wieder so vertraut wie früher.Als ich diese scheinbar harmonische Szene sah, musste ich laut auflachen.„Ihr seid euch also wirklich sicher, dass dieses Kind von Moritz ist?“Herr und Frau Schneider erstarrte augenblicklich. Lena hielt sich dagegen den Bauch und begann zu weinen.„Sophie … ich weiß, du hast mir nie verziehen, dass ich dir Moritz weggenommen habe. Aber wir haben jetzt schon genug gelitten. Bitte lass uns in Ruhe. Dieses Kind ist unsere einzige Hoffnung … bitte zerstöre es nicht …“ Moritz, der im Krankenbett lag, richtete sich vor Wut fast auf.„Sophie, hör auf, so
Ich musste ihn wohl bis ins Mark gehasst haben, sonst hätte ich nicht darauf verzichtet, ihn wie in meinem letzten Leben unbedingt heiraten zu wollen.Er dachte erneut an sein letztes Leben zurück.In unserer Hochzeitsnacht hatte er mich voller Abscheu zurückgewiesen und sich geweigert, mich zu berühren. Doch ich hatte ihn in einem dünnen Schleier umarmt und geflüstert:„Moritz, glaub mir. Nur ich kann dich retten …“Damals war ich sanft wie Wasser gewesen, die ganze Nacht voller Zärtlichkeit und Verlockung.Nachdem Lena Selbstmord begangen hatte, war er mir gegenüber grausam geworden. Er hatte mich an einen Hubschrauber binden lassen und eigenhändig das Seil durchtrennt, sodass ich in den Tod gestürzt war.Moment mal… Wenn Lena wirklich so ausschweifend gewesen wäre, wie sie behauptete, dann hätte sie sich doch niemals wegen eines Mannes das Leben genommen.Warum hatte sie dann einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem sie Sophie beschuldigte?Könnte es sein … dass sie alles absichtli
„Lena, ist dir eigentlich nie aufgefallen, dass jeder Mann, der mit dir geschlafen hat, danach auf mysteriöse Weise Unglück erleidet?“Frau Schneider wurde plötzlich klar und sagte: „Du meinst also … dass alle Männer, die mit ihr geschlafen haben, wegen ihres ausschweifenden Liebeslebens Unglück erleiden?!“Ich nickte ruhig. „Ja. Und was mit Moritz passiert ist, ist nur der Anfang. Danach wird es noch schlimmer.“„Du lügst! Ich glaube dir kein Wort! Moritz, ich wollte dir nie schaden!“ Lena brach völlig zusammen und wollte sich verzweifelt auf Moritz stürzen, wurde jedoch von Herrn Schneider grob zurückgerissen.„Verschwinde! Halte dich von der Familie Schneider fern, sonst wirst du den nächsten Morgen nicht erleben!“Sie wurde von den Leibwächtern hinausgezerrt. Auch meine Eltern, die noch vor dem Haupteingang knieten, wurden gemeinsam mit ihr fortgebracht.Frau Schneider sank vor mir auf die Knie und brach in Tränen aus, so sehr, dass sie beinahe das Bewusstsein verlor.„Sophie, bit
„Die Familie Schneider akzeptiert keine Schwiegertochter, die Unglück über uns bringt. Knie dich ordentlich hin!“In diesem Moment erwachte Moritz langsam aus seiner Benommenheit. Als er mich sah, blitzte sofort große Freude in seinen Augen auf.„Sophie … bist du gekommen, um mich zu retten?“Lena rutschte voller Freude hastig auf den Knien an sein Bett. „Moritz, du bist wach! Ich habe es verstanden – egal, in welchem Zustand du bist, ich liebe dich. Ich werde dich nicht verlassen!“Doch Moritz schenkte ihr keine Beachtung. Mit Mühe wandte er sich an mich.„Sophie … ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe. Wir haben die Ehe noch nicht offiziell registriert. Bitte rette mich – wenn ich wieder gesund bin, werde ich dich auf jeden Fall heiraten und dich zur neuen Herrin der Familie Schneider machen!“Jonas zog mich sofort in seine Arme, sein Blick wurde kalt. „Moritz, ich bin doch noch hier – und trotzdem wagst du es, deine eigene Tante zu begehren?“Mit roten Augen biss Herr Schnei