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Mira
Das feuchte Klatschen von Fleisch auf den weißen Seidenlaken endete mit einer scharfen, beiläufigen Grausamkeit. „Du bist eine absolute Zeitverschwendung.“ Zanes Stimme war reines Eis, als er seinen Schwanz aus mir herauszog. Dicke, warme Tropfen tropften auf die Bettwäsche zwischen meinen Schenkeln und stanken nach Sex und Verrat. Die Worte trafen härter als jeder körperliche Schlag und rissen etwas Lebenswichtiges hinter meinen Rippen auf. Ich blieb einen langen, qualvollen Moment auf Händen und Knien erstarrt, die Brust heftig atmend, bevor ich langsam den Kopf drehte, um ihn anzusehen. Er warf mir nicht einmal einen Blick zu. Er griff einfach nach einem Handtuch vom Nachttisch und wischte sich Hüften und Hand mit flacher, methodischer Gleichgültigkeit ab. Als würde er Schmutz abwischen. „Zwei Jahre“, sagte er, der Ton beiläufig, als spräche er über schlechtes Wetter. „Zwei ganze Jahre habe ich dich in meinem Bett ertragen. Ich habe mir tatsächlich eingeredet, dass ich dich nur hart genug ficken müsste, und du würdest mir endlich einen Erben schenken. Es stellt sich heraus, dass ich nur meine Energie verschwendet habe. Du bist nichts als eine unfruchtbare, wolflose Omega.“ Ein heißes, stechendes Brennen schoss in meine Augen, aber ich schluckte es hart hinunter, biss mir in die Innenseite der Wange, bis ich Kupfer schmeckte. Ich richtete mich mit quälender Langsamkeit auf, setzte mich nackt an den Bettrand, die Haut noch gerötet und von seiner früheren Härte gezeichnet. „Zane…“ Meine Stimme kam klein, gebrochen und zerbrechlich heraus und verriet den rohen, blutenden Schmerz in meiner Brust. „Wir hatten eine Vereinbarung. Das Rudel weigerte sich, mich als Luna zu akzeptieren, aber du hast versprochen, dass wir ihnen gemeinsam das Gegenteil beweisen würden. War irgendetwas davon echt?“ „Sag meinen Namen nicht mit diesem dreckigen Mund!“ Das Gebrüll, das seiner Brust entfuhr, ließ mich heftig zusammenzucken, die Schulter prallte gegen das Kopfteil. Ich wusste, dass die Wachen vor den schweren Mahagonitüren jedes Wort hörten. „Was habe ich überhaupt von einem schwachen Stück Abfall wie dir erwartet? Dein Körper ist nutzlos. Deine Gebärmutter ist wertlos. Du kannst nicht einmal den Samen eines Alphas bis zum Ende tragen.“ Der Schmerz riss durch mich – eine scharfe, sich windende Qual, die drohte, meinen Entschluss völlig zu brechen. Eine einsame Träne glitt schließlich an meinen Verteidigungen vorbei und lief heiß über meine Wange. Aber ich wischte sie mit zitternder Hand weg und zwang meine Wirbelsäule gerade. Ich weigerte mich, ihn sehen zu lassen, wie ich völlig zerbrach. Ein scharfes, absichtliches Klopfen ertönte an der Tür. Bevor einer von uns antworten konnte, klickte das Schloss, und die Doppeltüren schwangen weit auf. Nella trat in den Raum. Dunkles braunes Haar fiel lose über ihre Schultern, und ihr transparentes, milchweißes Seiden-Nachthemd schmiegte sich an jede Linie ihres Körpers. „Nella?“ sagte ich, die Stimme dick von plötzlicher, erstickender Furcht. „Du kannst hier nicht einfach hereinplatzen. Auch wenn er dein Cousin ist… wir verdienen Privatsphäre in unserem eigenen Schlafzimmer.“ Nella warf mir nicht einmal einen Blick zu. Sie ging geradewegs an mir vorbei, die Hüften in selbstsicherem Rhythmus schwingend, ein kleines, triumphaler Lächeln verzerrte ihre Lippen. „Hey, Babe“, schnurrte sie, die Stimme triefend von künstlicher Süße. „Ich habe dich vermisst. Ich hatte genug vom Warten im Flur.“ Zane drehte sich zu ihr um, seine Augen leuchteten mit einem dunklen, hungrigen Feuer auf – einem Blick, den er mir in zwei Jahren nie einmal geschenkt hatte. Er streckte die Hand aus, packte ihre nackte Taille und zog sie hart an seinen Körper, schlug seinen Mund mit besitzergreifender Intensität auf den ihren. Genau hier. In unseren Gemächern. Vor mir. „Du hast mir gesagt, sie sei deine Cousine“, flüsterte ich, die Worte schwer und würgend in meiner Kehle, die Demütigung so heiß, dass sie sich wie Säure in meinen Adern anfühlte. „Zane… warum?“ Er riss seinen Mund mit einem nassen Geräusch von Nellas ab und drehte diese toten, eisblauen Augen zu mir. „Du komplette Närrin“, spottete er. „Ich dachte, du seist nur unfruchtbar und wolflos. Ich habe nicht gemerkt, dass du auch hoffnungslos dumm bist.“ Er ging an mir vorbei, schloss die schweren Doppeltüren und drehte das eiserne Schloss mit einem absichtlichen, schweren Klicken um, das direkt durch meinen Brustkorb hallte. „Jetzt bleibst du genau da sitzen“, höhnte er und senkte die Stimme. „Bleib genau da, halt den Mund und schau zu, wie eine richtige Frau genommen wird.“ Er packte Nella am Hinterkopf und zwang sie auf die Knie auf dem Teppich. Eine Hand verkrallte sich fest in ihren dunklen Locken, mit der anderen führte er seinen dicken, steifen Schwanz direkt in ihren offenen Mund. Er drückte ihren Kopf hinunter, hielt sie dort fest, während sie würgte. Dicker Speichel lief aus den Mundwinkeln und tropfte auf den dunklen Holzboden. Er fickte ihre Kehle hart und tief, die Hüften schnappten in schweren, rhythmischen Stößen vor, und sorgte dafür, dass die nassen, würgenden Geräusche jeden Winkel des Raumes füllten. Ich saß völlig still am Bettrand. Ich bettelte nicht. Ich schrie nicht. Ich äußerte keine einzige Bitte, obwohl meine Fingernägel so tief in die Handflächen gruben, dass sie Blut zogen. Eine tiefe, hohle Stille legte sich in meine Brust. Ihnen zuzusehen brach nicht nur mein Herz – es kauterisierte die Wunde vollständig. Jedes nasse Geräusch, jedes egoistische Grunzen von Zane und jedes dramatische Keuchen von Nella riss die letzten Reste meiner Liebe Stück für schmerzhaftes, qualvolles Stück ab. Die Illusion des Mannes, den ich zu lieben glaubte, zerfiel zu Asche und hinterließ nur die nackte, hässliche Realität dessen, was er wirklich war. Als er sich aus ihrem Mund zurückzog, dehnten sich lange Speichelfäden zwischen Nellas geöffneten Lippen und seinem Schaft. Er zerrte sie an den Haaren hoch, drehte sie herum und beugte sie grob über den kleinen Eichen-Schreibtisch am Fenster. Wichtige Papiere verstreuten sich über den Boden. Die schwere Leselampe stürzte herunter und zersplitterte in Glasscherben. Zane schob ihr dünnes Nachthemd über die Hüften, spreizte sie und stieß seine gesamte Länge in einem brutalen Stoß in sie hinein. Nellas scharfer Schrei riss durch den Raum und löste sich schnell in laute, bedürftige Stöhner auf. Er rammte immer wieder in sie hinein, das nasse Klatschen von Haut auf Haut hallte von den hohen Wänden wider. Ich sah alles, meine Sicht leicht verschwommen von unterdrückten Tränen, die ich nicht fallen lassen wollte. Der Verrat saß wie ein schwerer Eisblock in meinem Bauch und fror den Schmerz ein, bevor er mich verzehren konnte. „Fick—Zane—“ schrie Nella, die Finger krallten sich in die Holzkante des Schreibtischs. „Härter… bitte… komm in mich! Füll mich aus! Ich werde dir einen echten Alpha-Erben schenken… ich werde dir alles geben, was diese kaputte Omega nicht konnte!“ Zane knurrte tief im Rachen und stieß mit einem letzten Kraftstoß in sie. Er versenkte seinen Schaft bis zum absoluten Anschlag in ihr und hielt sie dort fest, die Hüften mahlten tief, während er sich mit einem tiefen, gutturalen Brüllen in ihrem Schoß entleerte. Er blieb mehrere lange Sekunden in ihr versenkt, bevor er sich zurückzog. Ein dicker Strahl weißer Flüssigkeit rann sofort an der Innenseite ihrer Schenkel herab. Erst dann drehte er den Kopf zu mir, die Augen völlig emotionslos. „Nella ist meine neue Gefährtin“, sagte er, die Stimme sank zu einem flachen, absoluten Dekret. „Du wirst sie als solche respektieren. Sie ist die Frau, die die Alpha-Linie tragen wird, die du zu schwach warst zu tragen.“ Der Raum versank in völliger Stille. Ich stand langsam vom Bett auf. Ich griff nicht nach einem Laken, um meine Nacktheit zu bedecken, und senkte auch nicht den Blick. Ich stand aufrecht, die Haltung starr, und ließ meine Augen mit ruhiger, tödlicher Ruhe auf Nella ruhen. Ich gönnte ihr weder den Triumph eines Schreistreichs noch eines Zusammenbruchs. Ich sah sie einfach mit eisiger, absoluter Verachtung an. Ohne ein einziges Wort an einen von beiden zu richten, drehte ich mich um, ging in meine Ankleide und ließ die schwere Stille sprechen. Ich zog einen dunklen maßgeschneiderten Pullover, eine schwarze Hose und schwere Stiefel an. Ich sammelte meine wesentlichen Dokumente – mein Geburtsregister, den silbernen Ring meiner Mutter und meinen Ausweis – und steckte sie in die Tasche. Als ich die Ankleide verließ, umging ich die unteren Quartiere vollständig und ging geradewegs in die große Ratshalle, wo die Wachen mich zum Richtertisch geleiteten. Dort, unter dem kalten Blick der Ältesten, stand Zane und hielt den Band der Trennung, um seine öffentliche Zurückweisung auszusprechen und mir den Titel zu entziehen. Statt abzuwarten, bis er fertig war, unterbrach ich ihn mit einer scharfen, tödlichen Weigerung, hob die Hand und kappte die Bindung, bevor er mich damit zermalmen konnte. Zane keuchte vor Schmerz auf, als die Bindung riss. Ich spürte die Qual ebenfalls, aber ich biss mir auf die Lippe und hielt stand. Ich drehte dem gesamten Versammlung den Rücken zu und ging durch die schweren Eisentüren hinaus in die eiskalte Nachtluft. In dem Moment, als der beißende Wind des Hofes mein Gesicht traf, kippte die Welt zur Seite. Eine blendende Welle von Schwindel riss durch meinen Schädel und raubte mir den Atem. Ich schlug beide Hände gegen die kalte Steinmauer, um nicht zusammenzubrechen, die Knöchel weiß, als heiße, wütende Tränen endlich frei wurden und über meine brennenden Wangen liefen. Lasst sie heute Nacht feiern, dachte ich, die Zähne so fest zusammengebissen, dass der Kiefer schmerzte, während ich in die dunklen Schatten des Anwesens starrte. Genießt den Thron, solange er hält, Zane. Ich werde dir alles nehmen, was du liebst, und ich werde zusehen, wie du brennst.JapelMiras Worte hingen noch zwischen uns, als sie sich bewegte.Sie glitt langsam meinen Körper hinunter, als hätte sie alle Zeit der Welt. Jede weiche Berührung ihrer Haut an meiner schickte Hitze durch mich hindurch. Ich spürte das warme Gewicht ihrer Brüste über meinen Bauch ziehen, das leichte Kratzen ihrer Nippel, das seidige Gleiten ihrer Schenkel, als sie sich zwischen meinen Beinen niederließ. Ihr langes schwarzes Haar fiel über meine Hüften. Diese silbernen Augen verließen die meinen keinen Moment.Ihre weiche Hand legte sich um meinen Schwanz.Ich sog scharf die Luft ein.Sie beugte sich vor und nahm mich mit derselben unhastigen Geduld in den Mund.Die nasse Hitze ihrer Lippen schloss sich um den Kopf, und ein tiefes Stöhnen riss aus meiner Kehle, bevor ich es verhindern konnte. „Fuck… Mira…“Sie summte um mich herum, die Vibration wanderte direkt meinen Schaft hinunter. Ihre Zunge kreiste langsam, kostete jede Spur von uns, die mich noch bedeckte, dann sank sie tiefer un
MiraDie schweren Eichenholztüren unserer privaten Suite fielen mit einem leisen Klicken ins Schloss und schnitten den verbleibenden Lärm der Palastkorridore ab. Das sanfte, bernsteinfarbene Licht des lodernden Kamins erfüllte den Raum und warf einen warmen goldenen Schein über die plüschigen Samtteppiche und das dunkle Holzmobiliar.Ich holte tief und ruhig Luft und ließ die letzten Reste der Anspannung vom Bankett von meinen Schultern abgleiten.Bevor ich den Verschluss meines Kleides öffnen konnte, schlangen sich breite, warme Arme sicher von hinten um meine Taille. Japel zog mich sanft an seine breite Brust, sein Atem warm gegen die Muschel meines Ohrs, während ein tiefes, behagliches Schnurren durch seine Rippen vibrierte. Er senkte den Kopf und drückte einen langsamen, verweilenden Kuss genau in die empfindliche Mulde, wo mein Hals in die Schulter überging.„Du warst außergewöhnlich heute Abend, meine Liebe“, flüsterte Japel, seine tiefe Stimme dick vor Stolz. „Die Art, wie du d
MaxIch saß hinter dem dunklen Eichenschreibtisch in meinem Beta-Büro und starrte auf den dicken Stapel von Versorgungsberichten, Grenzpatrouillen-Protokollen und Rudelbüchern, die über das Holz verstreut lagen. Das leise Summen der Nacht war das Einzige, was mir Gesellschaft leistete. Tief in mir saß ein schweres, unruhiges Gefühl in der Magengrube, seit Zane seine Kriegswache versammelt und wie ein Wahnsinniger aus Duskhaven ausmarschiert war.Die schwere Holztür öffnete sich langsam, ohne zu klopfen.Nella trat in den Raum, ihre dunklen Augen weit und die Lippen zu einer engen Linie gepresst. Sie glitt hinein, schloss die Tür leise hinter sich und lehnte den Rücken gegen den Rahmen.„Stimmt es?“, fragte sie, die Stimme gedämpft, aber scharf vor Unruhe. „Die Wachen am Tor reden bereits. Sie sagten, Zane sei geradewegs in eine Falle gelaufen… dass er vor dem gesamten Nördlichen Rat gedemütigt wurde.“Ich lehnte mich in meinem Lederstuhl zurück und stieß einen langsamen, müden Atemzug
ZaneVerdammt, also war das alles eine Falle, um mich anzulocken. Diese Schlampe.Ich kniete dort gefangen vor dem gesamten Nördlichen Rat, meine eigene Kriegswache kauerte hinter mir und sah aus wie ein totaler Narr, der geradewegs in einen Käfig gelaufen war. Fünfzig schwere Kriegsbögen knarrten über uns, ihre schwarzgefiederten Pfeile zielten genau auf meine Kehle und die zwölf nutzlosen Wachen, die hinter meinem Rücken zitterten. Die eisernen Riegel der großen Türen, die ich gerade zerschmettert hatte, lagen zersplittert zu meinen Stiefeln – ein lauter, arroganter Eintritt, der sich jetzt wie der ultimative Beweis meiner eigenen Dummheit anfühlte.Wie konnte ich so blind gewesen sein?In dem Moment, als die Nachricht von Miras königlicher Bindung Duskhaven erreichte, war mein Stolz wie eine infizierte Wunde eiternd. Ich war über die nördliche Grenze marschiert und hatte erwartet, ein winselndes Omega heimzuschleppen, das es gewagt hatte, Zuflucht im Bett eines anderen Männchens zu
MiraDas Echo der schweren Vordertüren, die auseinanderbrachen, hallte noch immer von den hohen Steinwänden wider, doch die kalte, erdrückende Angst, die mich früher in Zanes Gegenwart gelähmt hatte, kam nicht.Stattdessen flutete eine stetige, warme Welle von Magie meine Brust. Meine Wölfin June regte sich in mir mit einem scharfen, beschützenden Knurren und stand fest an der Seite von Japels massiver Präsenz. Ich zuckte nicht zusammen. Ich zog mich nicht in die Samtkissen meines Throns zurück. Ich saß aufrecht, die Hände leicht über meinem Unterbauch, wo Cael und Abel ruhten, den Kopf hoch erhoben, während die gesamte Halle den Atem anhielt.Zane machte drei schwere Schritte auf den polierten Boden, seine dunkle Kampfrüstung klirrte laut in der toten Stille. Seine Augen waren weit, blutunterlaufen und glühten mit einem unkontrollierten karmesinroten Licht, das zeigte, dass er vollständig von seinem verletzten Stolz verzehrt war. Seine Kriegswache stand hinter ihm, Klingen gezogen un
MiraDie dicken Samtvorhänge blockierten das Licht der großen Halle. Dahinter rollte das Geräusch von Hunderten von Stimmen wie ein fernes Meer. Der Geruch von gebratenem Fleisch, süßem Wein, Bergblumen und brennendem Talg drang durch den Bogen und ließ mein Herz ein wenig zu schnell schlagen.Ich stand still auf dem kalten Stein und holte langsam Luft. Beide Hände glätteten die Vorderseite meines Kleides und versuchten, die Nervosität unter meinen Rippen zu beruhigen.Das Kleid war tiefes Burgundersseide, sauber über die Schultern geschnitten und fiel in schweren Falten bis zum Boden. Dünner Goldfaden zog sich entlang des Mieders und fing das Fackellicht in weichen Glitzern ein. Eine leichte Krone aus goldenen Bergblättern saß auf meinem silbernen Haar. Es fühlte sich immer noch seltsam an – real auf eine Weise, die mich daran erinnerte, dass ich nicht mehr das gebrochene Mädchen war, das in der Dunkelheit des alten Rudelhauses eingesperrt gewesen war.Japel stand neben mir, groß gen







