Lena nestelte verlegen an ihrem Kleidersaum: „Papa, sag doch nicht so etwas über Valentina...“Valentina unterbrach sie mit einem Lächeln: „Na dann, mach dich mal nützlich, Lena.“Sie setzte sich ungeniert an den Tisch, ein höfliches Lächeln auf den Lippen: „Papa, das ist aber nicht richtig. Lena wohnt und isst hier umsonst. Sie sollte schon etwas tun, damit sie mit gutem Gewissen bleiben kann, oder nicht?“Kaum hatte sie das gesagt, wurden die Gesichter von Iris und Lena dunkel. Doch sofort lächelte Iris Herrn Sommer zu: „Ja, genau, Valentina hat recht.“Herr Sommers Gesicht war schwarz vor Zorn. Er drehte sich zu Valentina um und starrte sie an: „Wenn du nicht essen willst, dann verschwinde.“Doch Valentina lächelte nur noch strahlender: „Das Essen in meinem Zuhause, warum sollte ich es nicht essen? Soll ich es etwa Fremden überlassen?“Die Spitze war unüberhörbar.Dann blickte sie zu Lena, die immer noch stand: „Lena, setz dich schnell. Sieh nur, wie sehr du Papa ärgerst. Wer
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