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Kapitel 13

作者: Celeste
Es war Max. Max schrieb, dass es heute ein Treffen gebe. Sebastian sei auch da.

Er fragte, ob sie komme. Sie antwortete: „Natürlich komme ich.“

Schon als Kind hatte sie diese Stärke besessen. Je mehr Rückschläge sie erlitt, desto entschlossener wurde sie.

Solange Sebastian nicht ausdrücklich sagte, dass er nicht mit ihr zusammenarbeiten wolle, würde sie niemals aufgeben.

Max schickte eine Adresse. Valentina warf einen Blick darauf, eilte ins Bad, machte sich frisch und schminkte sich sorgfältig, bevor sie sich auf den Weg machte.

Mit Vertrag und Konzept in der Hand ging Valentina die Treppe hinunter und sah Mutter und Tochter auf dem Sofa flüstern.

„Mama, wenn Adrian sich wirklich mit Valentina verlobt, was soll ich dann machen?“

Iris lachte höhnisch: „Mit mir da, wovor hast du Angst? Du bist doch...“

„Meine Damen, wenn Sie das nächste Mal heimlich darüber reden wollen, wie Sie anderen die Sachen wegnehmen, suchen Sie sich wenigstens eine dunkle Ecke zum Verstecken. Sehen Sie, jetzt habe ich versehentlich zugehört. Wie peinlich ist das denn?“

Sie lächelte, während sie die Treppe herunterkam. Zufrieden betrachtete sie, wie die Gesichter von Mutter und Tochter gleichzeitig ihre Farbe wechselten.

Selbst wenn Iris und Lena noch so dickfellig waren, konnten sie nicht anders, als rot anzulaufen.

Kein Wunder, dass sie im Wohnzimmer darüber sprachen. Normalerweise schlief Valentina am Wochenende bis in die Puppen.

Die beiden hatten wohl nicht damit gerechnet, dass Valentina plötzlich herunterkommen würde.

Valentina ging die Treppe hinunter, trat vor Mutter und Tochter und sagte lächelnd: „Ihr müsst euch wirklich nicht so anstrengen, Adrian zu stehlen. Einen Kerl, der Scheiße gefressen hat, will ich nicht. Macht es nicht so heimlich.“

Ihre Zunge war schon immer giftig gewesen. Sie war der Typ, der Rache sofort nahm.

Ohne sich um die entgleisten Gesichter von Mutter und Tochter zu kümmern, drehte sie sich um und ging.

Bis sie am Zielort ankam, fuhr sie eine ganze Stunde.

Als sie vor dem Club parkte, wurde sie aufgehalten: „Guten Tag, heute ist privat gebucht. Haben Sie eine Einladung?“

Valentina stockte. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass sie eine Einladung brauchte. Sie presste ihre Lippen zusammen: „Warten Sie, ich rufe kurz an.“

Damit drehte sie sich um und rief Max an.

Verdammt, Max ging nicht ran. Sie rief über zehn Mal an, er meldete sich nicht.

Gerade als sie frustriert war, kam eine vertraute Gestalt vom Parkplatz herüber. Valentinas Augenlider zuckten unwillkürlich.

Das war zu zufällig.

Offenbar hatten sie und Sebastian ein gewisses Schicksal miteinander. Sie begegneten sich überall.

Sebastian warf ihr einen kurzen Blick zu, wandte dann den Blick ab und ging hinein. Das Personal am Eingang hielt ihn nicht auf.

Valentina eilte sofort vor und hakte sich bei Sebastian unter: „Liebling, warte auf mich!“

Sebastian blieb stehen und sah mit gerunzelter Stirn auf sie herab.

Valentina lächelte: „Also, ich habe keine Einladung, und Max geht nicht ans Telefon...“

Sebastians schmale Lippen pressten sich zusammen. In seinen Augen lag etwas Missfallen, aber letztendlich sagte er nichts weiter und ließ es zu, dass Valentina untergehakt mit ihm in den Club ging.

Sebastian sprach nicht viel. Kaum war er im Club, zog er seinen Arm aus Valentinas Hand und ging mit großen Schritten davon.

Als ob sie sich nicht kennen würden.

Valentina schnalzte mit der Zunge. Sie kannten sich wohl auch wirklich nicht. Es war nur eine gemeinsame Nacht gewesen.

Sie eilte ihm auf den Fersen hinterher: „Herr Keller, warten Sie doch!“

Sebastian blieb endlich stehen und drehte sich zu ihr um: „Noch etwas?“

Die Stimme des Mannes war kühl und emotionslos.

Valentina nickte: „Natürlich. Es geht immer noch um die Zusammenarbeit. Haben Sie jetzt gerade Zeit?“

Sebastian sah sie mit einem spöttischen Lächeln an: „Du bist wirklich nicht abzuschütteln.“

Er hob die Hand und warf einen Blick auf seine Uhr: „Zehn Minuten.“

Damit öffnete er beiläufig die Tür zu einem VIP-Raum und ging als Erster hinein.

Als Valentina das sah, folgte sie ihm äußerst unterwürfig.

Als würde sie ordentlich gestapelte Geldscheine sehen, die ihr zuwinkten.

Bei dem Gedanken wurde ihr Lächeln immer aufrichtiger.

Im Raum setzte sich Sebastian mit seinem schlanken Körper auf das weiche Sofa. Er war so groß, dass das Sofa im Vergleich etwas klein wirkte.

Valentina setzte sich neben ihn, holte ihr Konzept heraus und sagte: „Herr Keller, dieses Konzept haben wir mit viel Sorgfalt erstellt. Wenn Sie unterschreiben, können Sie nicht nur bei den Werbekosten fast ein Drittel sparen.“

„Außerdem sind unsere Vorteile deutlicher als die großer Werbeagenturen.“

Kaum hatte sie geendet, sah Sebastian sie mit einem spöttischen Lächeln an.

„Ach ja? Was für Vorteile? Erzähl mal.“ Während er sprach, klopften seine schlanken Finger unregelmäßig auf den Tisch vor ihm.

Sein Blick jedoch fiel unweigerlich auf Valentinas Brust.

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