LOGINBetrogen von ihrem Verlobten, klopfte sie mitten in der Nacht an die Tür des gefährlichsten und einflussreichsten Mannes der Stadt – eine Nacht voller Leidenschaft. Für sie sollte es nur Rache sein, doch sie ahnte nicht, dass sie damit in eine Falle tappte, die der Mann schon lange vorbereitet hatte. Valentina Sommer war in der High Society als große Schönheit bekannt, aber leider auch dafür, ihrem Ex hinterherzulaufen – sie war die Lachnummer der ganzen Stadt. Ein einziger Verrat machte sie zum Gespött der ganzen Stadt. Doch wer hätte gedacht, dass sie sich im nächsten Moment ausgerechnet an den mächtigsten Mann der Stadt klammern würde? Sie dachte, nach dieser einen Nacht würden beide ihre eigenen Wege gehen. Doch stattdessen ließ der mächtigste Mann sie von da an nicht mehr los. Eines Nachts klopfte er an ihre Tür, sein kalter, strenger Blick verriet deutlichen Unmut: „Wie? Du hast mich provoziert und denkst nun, du könntest einfach abhauen?“ Von da an gab es kein Entrinnen mehr aus seinen Klauen. Jede Nacht stöhnte sie über ihre schmerzende Lende und weinte bitterlich. Konnte ihr bitte jemand sagen, warum dieser Mann mit der eiskalten Miene so unglaublich hartnäckig war?!
View MoreEs war selten, dass sie ihn so freundlich ansprach. Herr Sommers Miene wurde sichtbar weicher.„Iss erst Frühstück. Danach kommen wir zusammen mit.“Valentina setzte sich und hob eine Augenbraue: „Wohin?“Herr Sommer runzelte die Stirn: „Das erfährst du dann.“Valentina brummte zustimmend und sagte nichts weiter. Als sie zu Lena hinübersah, die mit hängendem Gesicht dasaß, wurde ihr Lächeln noch strahlender.Doch ihre gute Laune hielt nicht lange. Ihr Gesichtsausdruck wurde zunehmend unangenehm.„Papa, warum bringst du mich hierher?“Valentina sah auf das Krankenhaus vor sich und drehte sich zu Herr Sommer um.Das war das Krankenhaus, in dem Adrian lag. Aus Angst, ihm zu begegnen, hatte sie in dieser Zeit nicht einmal Sophies Mutter besucht. Sie wollte Adrian einfach nicht über den Weg laufen.Natürlich hatte sie keine Angst – sie fand es nur unheilvoll.Als sie jetzt sah, dass Herr Sommer sie hierhergebracht hatte, verfinsterte sich ihre Miene.Sie hätte es wissen müssen. V
Valentina presste die Lippen zusammen, ihre Stimme beiläufig: „Ach so? Haben Sie sich unter beider Betten versteckt und belauscht, dass sie nichts miteinander haben?“Herr Sommer: „...“Ihr Mundwerk war schon immer scharf gewesen, aber früher hatte Valentina trotz ihrer Widerspenstigkeit nie so verletzende Worte benutzt.Diesmal hatte sie Herrn Sommer wirklich zur Weißglut gebracht.Bevor Herr Sommer reagieren konnte, drehte Valentina sich um und ging direkt die Treppe hinauf. Mit einem lauten Knall schlug sie ihre Zimmertür zu.Herr Sommer erstarrte einen Moment, dann kam er zu sich, presste die Hand auf die Brust und sein Gesicht wurde fahl: „Undankbare Tochter! Einfach eine undankbare Tochter!“Lena eilte sofort zu ihm und stützte ihn, Tränen sammelten sich in ihren Augen: „Es tut mir leid, Papa. Ich werde Adrian nie wieder besuchen, damit es keine Missverständnisse mehr gibt.“„Aber wirklich, wirklich, es ist nichts zwischen uns.“ Lenas Stimme brach unter Tränen.Herr Somme
Frau Kellers Miene hellte sich auf, und sie lächelte: „Die Tochter deines leiblichen Onkels ist aus dem Ausland zurückgekommen. Ihr beide solltet euch mal treffen.“Wer nicht völlig begriffsstutzig war, hörte heraus: Frau Keller drängte zur Heirat.Valentina seufzte innerlich. Sie hätte nicht gedacht, dass selbst ein so herausragender Mann wie Sebastian dem Schicksal des Heiratsdrucks nicht entkommen konnte.Wirklich...Sebastian warf unwillkürlich einen Blick zu Valentinas Versteck und runzelte die Stirn: „Um meine Angelegenheiten kümmere ich mich selbst. Du musst dir keine Sorgen machen.“Frau Kellers Gesicht verdüsterte sich wieder: „Sebastian, Mama meint es nur gut mit dir.“„Katharina Stein ist wirklich ein wunderschönes Mädchen. Doktorandin aus Übersee, klug und hübsch – ist das nicht tausendmal besser als diese zwielichtigen Frauen da draußen?“„Wenn du endlich eine Familie gründest, kann ich mich auch endlich zur Ruhe setzen.“Valentina, die gerade interessiert lauschte
In dieser Hinsicht war Sebastian schon immer ein Mann der Taten, nicht der Worte.Innerhalb kürzester Zeit hatte Valentina bereits kapituliert. Sie war kraftlos und unfähig zu widerstehen, bis sie schließlich einfach aufgab.Doch im nächsten Moment packte Sebastian ihr Kinn und blickte sie eiskalt an: „Konzentrier dich, oder geh jetzt sofort.“Valentina: „...“In ihrem Inneren jammerte sie, dass sie sich einen Unglücksbringer eingehandelt hatte, doch gleichzeitig musste sie sich zusammenreißen, um mit ihm mitzuhalten.Nach dem Sex stand Sebastian vom Bett auf.Der Mann sah sie an, seine untere Körperhälfte in ein Badetuch gehüllt. Vielleicht war das Licht zu düster, denn sie konnte die Gefühle in Sebastians Augen nicht erkennen.Aber sie wollte es auch nicht verstehen. Schweigend zählte sie die Tage ab: noch über zwanzig Tage.Sie würde es aushalten.Sebastian drehte sich gerade um und wollte ins Badezimmer gehen, als Valentina aufstand und seine Hand ergriff. Ihre großen, sch





