„Dich anzugehen, was bringt das? Wir nehmen uns das vor, was dir am Herzen liegt. Und wir sagen Luna gleich noch, dass du nicht ihr leiblicher Vater bist. Dass die Schuldenfalle damals, mit der du sie als Pfand weggegeben hast, von Anfang an ein abgekartetes Spiel war.“Konrad lächelte kalt. „Du und Lennart, ihr brauchtet Geld. Ihr wusstet, dass hinter Luna jemand stand, der sie schützte, und ihr habt zusammengelegt, getan, als wolltet ihr Luna verkaufen, um den Hintermann zu zwingen, sie freizukaufen.“Die Wahrheit lag auf dem Tisch. Tristan blieb das Wort im Hals stecken: „Woher weißt du das?“Konrad lachte trocken, richtete sich auf, schob die Hände in die Taschen und sah auf ihn hinunter: „Tristan, Hartwin. Du bist ein Mistkerl. Und jetzt spielst du den fürsorglichen Vater.“Tristan blieb lange stumm. Dann brach es aus ihm heraus, und er schluchzte auf dem Boden: „Ja. Ich bin ein Mistkerl. Ich habe sie im Stich gelassen, ich habe Luna im Stich gelassen…“„Wenn du das weißt, da
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