Kaum waren die Worte heraus, neigte er den Kopf und küsste sie heftig.Es war ein eroberndes, fast räuberisches Küssen, mitten am helllichten Tag, mitten unter Leuten – ohne dass es ihn kümmerte. Mit einer Hand hielt er ihren Hinterkopf, mit der Zunge drang er in ihren Mund ein. Luna fürchtete, von Bekannten gesehen zu werden, und krallte sich an seinem Anzug fest: „J-Julian …“Julian hörte nicht auf, küsste sie lange, atmete dann heiß vor ihrem Gesicht und sagte mit verführerisch dunkler Stimme: „Nicht ‚versuchen‘. Das ist beschlossen. Wir sind zusammen.“Er nahm ihre Hand, und ehe sie verstand, was er tat, hatte er ihr schon einen Ring an den Ringfinger geschoben.Lunas Atem stockte!Julians Stimme war tief und rau: „Liebes. Das Standesamt hat über Fasching geschlossen. Nach Aschermittwoch machen sie wieder auf. Dann gehen wir hin.“Wa-was?Was?Moment!Kaum begriff Luna, dass er das ernst meinte, schoss ihr alles durch den Kopf.Sie hielt ihm den Mund zu, damit er nicht we
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