Arlaris PerspektiveWieder erklang Rafaels Stimme am Telefon.„Boss, es geht nicht nur um Danny“, sagte er. „Das Geld ist weg, Milliarden, alles.“Es wurde still im Raum.Severiano schrie nicht, er bewegte sich kaum, sein Gesicht erstarrte nur.„Seit wann hast du das bemerkt?“, fragte er.„Es begann etwa vierzig Minuten, nachdem Danny entführt wurde“, sagte Rafael. „Das Geld floss über viele Konten, als wäre es geplant gewesen.“Ich spürte, wie sich etwas in mir veränderte, die Angst ließ nach, dann schmolz sie dahin, mein Geist wurde klar.„Zeig es mir“, bot ich an.Wir gingen in den Kontrollraum, wo große Bildschirme die Wände bedeckten; Zahlen bewegten sich schnell über sechs Hauptkonten und zwölf kleinere. Alle waren leergeräumt worden.„Das war kein Zufall, man muss das absichtlich tun“, sagte ich.„Ich weiß“, antwortete Severiano.Ich setzte mich vor den Computer.„Kannst du das Geld zurückverfolgen?“, fragte Severiano und versuchte, die Fassung zu bewahren, doch man konnte an
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