Arlaris PerspektiveBevor ich noch ein Wort sagen konnte, stürmte er aus meinem Zimmer und schlug die Tür mit einem lauten Knall zu, der mich zusammenzucken ließ.Ich erstarrte und wusste nicht, ob ich ihm nachgehen oder ihm etwas Freiraum lassen sollte.Nachdem ich mich für die Nacht frisch gemacht hatte, beschloss ich schließlich, ihn zu suchen, und zog ein dünnes Seidennachthemd an. Er war nicht in seinem Zimmer, also beschloss ich, in seinem Arbeitszimmer nach ihm zu suchen.Ich stieß die Tür langsam auf, meine nackten Füße schritten lautlos über den Boden. Severiano saß in dem großen Sessel, die Ellbogen auf den Armlehnen, die Finger zu einer Pyramide geformt, und starrte ins Leere. Sein Sakko hatte er ausgezogen, die Ärmel waren bis zu den Ellbogen hochgekrempelt, die obersten Knöpfe waren aufgeknöpft. Die Wut hing immer noch wie Rauch an ihm.Ich blieb direkt in der Tür stehen.„Severiano“, flüsterte ich.Er hob den Blick, seine Augen waren dunkel, müde und wütend. Irgendetwas
Leer más