Severianos Perspektive In dieser Nacht schlief ich nicht, nicht weil ich es nicht konnte, sondern weil ich mich dagegen entschied. Arlari schlief neben mir, an meine Brust gekuschelt; ihr Atem ging zunächst unregelmäßig, beruhigte sich dann aber langsam, als das Fieber sie schwächte. Ich legte die ganze Nacht meinen Arm um sie. Jedes Mal, wenn sie sich bewegte, jedes Mal, wenn sich ihr Atem veränderte, war ich wach. Dass Danny am Leben war, hätte eigentlich ausreichen müssen, um die Lage zu beruhigen, aber das tat es nicht. Alejandro machte keine solchen Fehler, er verlor niemanden, es sei denn, er wollte es. Also nein, das war noch nicht vorbei. Am nächsten Morgen warf die Sonne einen warmen Schein durch das Fenster. Arlari regte sich neben mir, ihre Finger krallten sich leicht in mein Hemd, bevor sie die Augen öffnete. Einen Moment lang wirkte sie verwirrt, dann kam ihr alles wieder in den Sinn. „Danny …“, flüsterte sie. „Er lebt“, sagte ich sofort. Ihre Augen suc
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