Drei Monate. Genau zweiundneunzig Tage seit jener ersten Nacht in der Bar, als Fabian Anders neben ihr Platz nahm und ohne Umschweife sagte, dass er sie ficken wollte, bis sie ihren eigenen Namen vergaß. Drei Monate voller Nächte, die um achtzehn Uhr dreißig begannen und endeten, wenn die Sonne aufging, mit geschwollenen Fotzen, markierten Schenkeln, rauen Kehlen vom Stöhnen und Schlucken. Jéssica Clare war nicht mehr dieselbe. Ihr Körper trug seine Spuren: leichte blaue Flecken an den Innenseiten der Schenkel, Bissspuren an den Brüsten, die langsam verblassten, ein Analplug, den sie bei der Arbeit trug, nur um sich daran zu erinnern, wer das Sagen hatte. Und die Fotze? Immer feucht, immer bereit, immer pochend nach dem dicken Schwanz, der sie jede Nacht auseinanderriss.Es war ein Freitag Ende März, São Paulo brodelte unter einer feuchten Hitze, die die Kleidung an der Haut kleben ließ. Die Klimaanlage im Büro schaffte es kaum. Jéssica ging früh, unter dem Vorwand von Kopfschmerzen.
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