Damons PerspektiveIn meinem Arbeitszimmer?Ich war auf den Beinen, meine Augen scannten jeden Zentimeter des Raumes.„Wo genau?“„Ich … ich weiß nicht. Das Signal sagt, es ist direkt bei Ihnen.“Ich begann, das Zimmer wirklich auseinanderzunehmen.Den Schreibtisch, die Aktenschränke, die Bücherregale. Ich durchsuchte jeden Zentimeter.Zehn Minuten später stand ich vor dem Tresor, der hinter der Wandverkleidung verborgen war.Meine Finger zitterten, als ich den Code eingab.1015.Ihr Geburtstag.Die schwere Stahltür schwang lautlos auf.Er war leer.Das Bargeld war weg. Die Akten waren weg. Sogar ihr Pass war weg.Aber auf dem untersten Fach lag ein winziger, reiskorngroßer Chip.Er war mit getrocknetem Blut befleckt.Der Peilsender, den ich ihr unter die Haut gesetzt hatte. Ein Werkzeug des Besitzes, nicht des Schutzes.Nur sie und ich kannten den Code zu diesem Tresor.Was bedeutete…„Sie lebt“, hauchte ich. Eine Welle der Erleichterung, so stark, dass sie mich fas
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