Die Nacht war über Stéphanes Haus hereingebrochen, eine dichte, unruhige Nacht. Im gemütlichen Zimmer war Chantelle in einen unruhigen Schlaf gesunken, von Fieber geplagt, das als Folge des Schocks, der Verletzungen und der schleichenden Infektion anstieg. Ihre Stirn war feucht, ihre Züge angespannt, und manchmal entfuhren ihr kleine Stöhner, unzusammenhängende Murmellaute, in denen sich Angst und Schmerz vermischten.Théronie wachte an ihrem Bett, tupfte ihre Stirn mit einem kühlen Tuch ab, zog die Decken zurecht. Stéphane lief im Flur auf und ab, unfähig sich auszuruhen, lauschte auf jedes Geräusch aus dem Zimmer. Das Bild ihrer bandagierten Arme verfolgte ihn, vermischt mit dem älteren Bild der blauen Flecken auf ihrer Haut. Eine dumpfe Wut schwelte in ihm, gerichtet gegen Mégane, gegen Collen, gegen die Ungerechtigkeit, die sie zu verfolgen schien.Die Stille des Hauses wurde plötzlich von einem schrillen Handyklingeln zerrissen. Es war Chantelles Telefon, das auf dem Nachttisch l
最終更新日 : 2026-02-20 続きを読む