Die Nacht lastete schwer auf dem Krankenhaus. Im Zimmer wachte Hélène noch immer bei ihrem Sohn, so wie sie es schon seit Tagen tat. Sie hatte lange mit ihm gesprochen – über Robin, über Chantelle, über Collen, über all jene, die auf ihn warteten. Dann, besiegt von der Müdigkeit, war sie schließlich im Sessel eingenickt, den Kopf zur Seite geneigt. In diesem Moment öffnete Stéphane die Augen. Das Erwachen war langsam, schmerzhaft, verwirrend. Zuerst ein trübes Licht, dann die Decke, die Formen des Zimmers, das gleichmäßige Geräusch der Geräte. Sein Körper fühlte sich fremd an, erdrückt von einer bleiernen Schwere. Seine Kehle brannte. Er wollte rufen, doch kein Ton drang nach außen. Sein Blick glitt zu seiner Mutter. Erschöpft schlief Hélène ganz in seiner Nähe. Dann, in Fragmenten, kehrte die Erinnerung zurück. Die Scheinwerfer. Der Aufprall. Clarisse. Der Schrei. Das Metall. Stéphane begriff, dass er überlebt hatte, aber noch zu schwach war, um sich zu bewegen oder zu s
آخر تحديث : 2026-08-20 اقرأ المزيد