ÉLÉNAEs gab kein Versprechen, keinen Schwur, getauscht im Dunkeln, keinen bedeutungsvollen Blick, bevor man fortgeht, es gab nur das Geräusch des Morgens, der ohne Vorwarnung eintritt, das fahle Licht auf meinen nackten Lenden, das Laken noch feucht von uns, die Leere dort, wo sein Körper hätte sein sollen, dort, wo ich für ein paar Stunden glaubte, mich fallen lassen zu können ohne zu stürzen, ich glaubte, er würde bleiben, dass er nicht fliehen würde, noch nicht.Aber er hat es getan.Ohne ein Wort, ohne eine hingekritzelte Notiz, ohne auch nur eine Zigarette, zurückgelassen auf dem Waschbeckenrand, hat er sich verflüchtigt, wie ein Schatten, den man niemals wirklich fassen kann, wie ein Fieber, das einen am frühen Morgen verlässt, aber einen ausgelaugt zurücklässt, sich selbst fremd.Und ich, ich bin dort geblieben, ausgestreckt im zerwühlten Bett, die Beine gespreizt, noch zitternd von seinem Abdruck, von seinen Gesten, von seinen Befehlen, von seinem Schweigen, von seiner Gewalt
Last Updated : 2026-05-19 Read more