LyraDiesmal wirkte der Palast anders – weniger einschüchternd, eher wie ein möglicher Zufluchtsort als ein vergoldetes Gefängnis. Vielleicht lag es daran, dass ich nicht als Gefangene oder Kuriosität ankam, sondern mich bewusst zur Rückkehr entschieden hatte. Oder ich war inzwischen schlicht zu erschöpft, um mich noch einschüchtern zu lassen.„Alles in Ordnung?“, fragte Kieran und ritt neben mich, als wir uns dem Osttor näherten.„Ich bin nur müde“, versicherte ich ihm, obwohl das nur ein Teil der Wahrheit war. Mit jedem Hufschlag, der mich dem Palast näher brachte, gewann die Bindung zu Alexander an Kraft. Nach den Tagen unangenehmer Spannung breitete sich die vertraute silberne Wärme in meiner Brust aus.Als die Wachen am Tor mich erkannten, nahmen sie Haltung an. Erleichterung und Neugier mischten sich in ihren Gesichtern. Ohne viele Fragen winkten sie uns hindurch, doch mir entging nicht, wie misstrauisch ihre Blicke auf Kieran und den anderen Heilern verweilten.Manches hatt
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