Mara war noch nicht weit den Flur hinuntergefahren, da hörte sie Elenas Stimme hinter sich.„Warum bist du allein rausgekommen? Sag bloß, du bist sauer.“Mara fühlte sich ertappt, und ihr Gesicht wurde sofort etwas steif. Sie drehte sich zu Elena um und antwortete viel zu schnell:„Sauer? Keine Ahnung, wovon du redest.“Natürlich wusste sie genau, was Elena meinte. Sie wollte es nur nicht zugeben.Elena ließ sich auf keine Diskussion ein, legte beide Hände an die Griffe des Rollstuhls und schob Mara nach unten in den Garten.„Sebastian sieht wirklich gut aus, und er ist genau dein Typ. Ruhig, höflich, elegant. Aber ob zwei Menschen wirklich zusammenpassen, merkt man erst, wenn man sich näher kennenlernt.“Sie sah Mara von hinten an und fuhr ruhig fort:„Wenn du ihn magst, dann probier es wenigstens. Warte nicht so lange, bis er vergeben ist und du dich hinterher ärgerst.“Mara behauptete zwar ständig, sie habe schon achtzehn Männer ausprobiert, doch in Wahrheit war das größtenteils nur
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