Wir waren zurück im Penthouse des Hauptquartiers, hoch über den Ruinen einer Welt, die nun offiziell Silas Messina gehörte. Die Luft hier oben war dünn und kalt, doch im Inneren der gläsernen Festung herrschte eine Hitze, die nichts mit der Technik zu tun hatte. Silas hatte seinen Mantel bereits achtlos auf den Boden geworfen. Er stand am Fenster, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, und blickte auf das dunkle Meer aus Gebäuden hinunter, in denen nun vereinzelt wieder Lichter aufflackerten – blaue Lichter, das Zeichen seiner neuen Ordnung.„Wir sind am Ziel“, sagte er leise, ohne sich umzudrehen. Seine Stimme war ruhig, fast beängstigend sanft nach dem Chaos des Tages. „Alles, was wir getan haben, jeder Kampf und jeder Verrat, hat uns genau hierher geführt.“Ich trat hinter ihn. Meine Schritte waren lautlos auf dem polierten Boden. Ich legte meine flache Hand zwischen seine Schulterblätter und spürte die massive Anspannung in seinen Muskeln. Das Indigo in meiner Haut pulsierte in
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