Der Morgen kam nicht mit einem Sonnenaufgang, sondern mit dem harten, weißen Aufleuchten der Deckenflutung. Ich hatte kaum geschlafen; jede Faser meines Körpers fühlte sich elektrisiert an, als stünde ich unter einer unsichtbaren Spannung. Als die Tür aufglitt, stand Julian bereits dort. Er trug einen dunklen, technologisch verstärkten Anzug, der wie eine zweite Haut an seinem massiven Körper saß. Seine Augen wirkten dunkler als sonst, fast schwarz in dem sterilen Licht.„Es ist Zeit“, sagte er knapp. Sein Blick glitt an mir herunter, prüfend, ob ich die Kleidung trug, die er mir für die Kopplung bereitgelegt hatte – ein eng anliegender, schwarzer Dress aus synthetischem Material, der jede Bewegung mitmachte und meine Kurven unnachgiebig betonte.Ich stand auf, meine Beine fühlten sich schwer an. „Ich bin bereit, Julian. Aber denk nicht, dass ich das für dich tue.“Er trat einen Schritt in den Raum, was die Luft sofort dicker werden ließ. Er packte mich am Oberarm und zog mich dicht a
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