Staub. Er schmeckte nach altem Gebet, nach zermahlenem Kalkstein und dem beißenden Ozon meiner eigenen Entladung. Meine Lungen fühlten sich an, als wären sie mit Glassplittern gefüllt. Jedes Mal, wenn ich versuchte, Luft zu holen, kratzte der Dreck in meiner Kehle. Es war dunkel, eine erstickende, schwere Finsternis, die nur von einem winzigen, bläulichen Flackern an meinem Handgelenk unterbrochen wurde.„Julian…“, krächzte ich. Mein eigener Name für ihn klang fremd, fast wie ein vergessenes Wort aus einer anderen Sprache.Ich versuchte, meine Hand zu bewegen, doch eine tonnenschwere Last drückte auf meinen linken Arm. Ein massiver Steinblock des eingestürzten Deckengewölbes hatte mich unter sich begraben. Der Schmerz kam erst verzögert – ein dumpfes, rhythmisches Hämmern, das im Takt meines Herzschlags pulsierte.Ich tastete mit der freien Hand durch den Schutt. Kaltes Metall. Das Visier eines Epsilon-Soldaten. Ich spürte keine Wärme mehr von ihm, nur die restliche statische Elektriz
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