Jemand rief Genevièves Namen. Sie wandte sich ab, ohne sich zu entschuldigen, und Isabella stand plötzlich allein inmitten einer Menschenmenge.Sie ging zu den Fenstern und betrachtete Paris, das wie ein Schmuckkästchen erstrahlte. Irgendwo draußen lebten ganz normale Menschen, Menschen, die einander liebten. Menschen, die ihre Abende nicht auf Wohltätigkeitsgalas verbrachten und so taten, als stünden ihre Ehen nicht vor dem Aus.„Hallo, Frau Isabella Beaumont, immer noch allein?“Diane Mercier, die Frau des Vorstandsvorsitzenden eines Konkurrenzunternehmens, erschien mit einem scharfen Lächeln.„Hallo, ich genieße die Aussicht“, erwiderte Isabella vorsichtig.„Hmm. Ich nehme an, das ist alles, was Ihnen in diesen Tagen noch bleibt, um sich zu amüsieren.“„Wie bitte?“„Ach, du meine Güte, stell dich nicht so unschuldig an. Jeder weiß es.“Isabellas Herz sank. „Wissen wovon?“Diane beugte sich zu ihr vor und senkte die Stimme zu einem Flüstern, das die drei Frauen um sie herum kaum höre
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