„Komm heute Abend mit Étienne in die Villa. Ich war gestern beschäftigt und konnte deshalb nicht mit dir feiern.“Genevièves Stimme, unerschütterlich ruhig, ertönte am Telefon. Isabella nahm den Hörer etwas vom Ohr weg und verarbeitete diese Worte, die nicht gerade eine Entschuldigung waren. Ihre Schwiegermutter hatte ihren Geburtstag ebenfalls vergessen, und wider Willen überkam sie ein Anflug von Traurigkeit.Gott bewahre, dass Geneviève Beaumont sich jemals bei ihrer Schwiegertochter entschuldigen würde.„Schon gut. Es ist Vergangenheit“, sagte Isabella und stieg aus dem Auto, das sie gerade in der riesigen Penthouse-Garage geparkt hatte. Fahrzeuge, die sie nie gefahren hatte, standen dort wie Trophäen, Zeugnisse des Reichtums der Beaumonts und Étiennes Erfolg.„Du widersprichst mir nicht, Isabella. Du hast keine Wahl.“ Genevièves Ton wurde schärfer.Isabella wusste, dass das die Antwort sein würde, aber sie hätte sowieso abgelehnt, müde davon, immer Ja zu sagen. Doch Geneviève war
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