Raphaël hat einen Tisch ganz im Hintergrund des Restaurants gewählt, abgeschirmt hinter einer Reihe hoher Pflanzen. Der Saal bleibt zwischen den Blättern zwar im Blickfeld, doch das Stimmengewirr verliert sich im Klappern des Bestecks und den sanften Klängen des Klaviers.Er hilft Élodie höchstpersönlich aus ihrem Mantel. Das grüne Kleid, das am Morgen geliefert wurde, lässt ihre Schultern unbedeckt und betont ihre Taille. Raphaël nimmt sich einen Moment Zeit, sie eingehend zu betrachten, ehe er den Mantel über die Rückenlehne ihres Stuhls legt.Élodie nimmt ihm gegenüber Platz. Der Kellner serviert den Wein und kurz darauf die Vorspeise, die sie augenblicklich wiedererkennt. Selbst der Fischgang, der folgen soll, trifft exakt ihren Geschmack.– „Hast du etwa für mich bestellt?“Raphaël schenkt ihr nach.– „Du nimmst doch sowieso immer dasselbe.“Sie kostet von der Vorspeise. Die Küche wird dem Vertrauen, das er ihr entgegenbringt, vollauf gerecht – was ihr das süße Vergnügen nimmt, s
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