Raphaël schafft es mittlerweile, die Treppe ohne fremde Hilfe hinabzusteigen.Er hält die Hand leicht am Geländer, mehr um Élodie zu beruhigen als aus tatsächlicher Notwendigkeit. Sie wartet bereits unten auf ihn, in einem nachtblauen Kleid, das ihre Schultern frei lässt.Sein Blick bleibt an ihr hängen.— Geneviève wird glauben, du hast dich extra für ihr Abendessen so in Schale geworfen.— Das ist es ja, was sie hofft.Raphaël nimmt die letzte Stufe.Sein Sakko kaschiert die Narben und die leichte Steifheit, die ihm bei zu abrupten Drehungen noch immer in den Gliedern sitzt. Nur die dunklen Schatten um seine Augen verraten manchmal, wie nah sie dem Verlust waren.Élodie rückt ihm die Krawatte zurecht.— Wenn du Schmerzen hast, fahren wir sofort zurück.— Mir geht es gut.— Dasselbe hast du auch gesagt, als du eine Kugel im Bauch hattest.— Da war ich nun mal beschäftigt.Sie wirft ihm einen kurzen Blick zu, bevor sie den Kragen seines Hemdes glättet.— Versuche einfach, dich während
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