Valentina Der Tequila rinnt mir die Kehle hinunter, ein flüssiges Feuer, das die Kälte, die mich ergriffen hat, nicht zu erwärmen vermag. Sein Blick ist ein physisches Gewicht auf meiner Haut, eine langsame, absichtliche Erkundung, die mich trotz meiner Entschlüsse nackt, verwundbar zurücklässt. Jede Sekunde an diesem Tisch ist eine Ewigkeit. Ich spiele eine Rolle, die des mutigen Mädchens, aber das Entsetzen ist da, lauert, bereit, seine Kiefer um meine vorgetäuschte Kühnheit zu schließen. Er hebt sein Glas, betrachtet es, lässt es langsam kreisen. Der bernsteinfarbene Schein der Flüssigkeit fängt das schwache Licht ein. — Also, Valentina. Wo gedenkst du anzufangen? Seine Stimme ist sanft, fast neckend. Aber die Absicht dahinter ist messerscharf. Ich atme durch, in dem Wissen, dass ich die Kontrolle über dieses Gespräch, über dieses tödliche Spiel behalten muss. — Womit anfange
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