Valentina Das Tablett steht auf dem Beistelltischchen neben dem Fenster. Kalter Tee, zu perfekte Früchte, trockener Keks. Ich habe nichts angerührt. Die Nahrung schmeckt nach Gefangennahme. Der Mann in schwarzer Livree ist eingetreten, hat den Gegenstand ohne ein Wort, ohne einen Blick, ohne einen Atemzug abgestellt und ist wieder gegangen. Ein Automat. Die Stille nach seinem Weggang war lastender als seine Anwesenheit. Das ist die Strategie, natürlich. Die sensorische Isolation. Der Luxus als Beweis meiner Ohnmacht. Ich sehe sie, diese Mechanismen, so klar, wie ich die Gitterstäbe mit ihren trügerischen Schnörkeln sehe. Er will, dass ich mich in dieser Abwesenheit auflöse, dass ich meine Konturen verliere. Ich werde nicht verlieren. Die Glut unter der Asche, die ich die ganze Nacht genährt habe, hat mit dem Tageslicht eine konkrete Form angenommen. Ein Plan. Ein einziger, vorerst. Einfach, direkt, fast verz
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