Valentina Das Erwachen ist ein langsames, schmerzhaftes Auftauchen aus einem Ozean aus dichtem Dunkel. Mein Kopf ist schwer, dröhnend, wie mit feuchter Watte gefüllt. Eine dumpfe Übelkeit rollt in meinem Magen. Ich versuche, mich zu bewegen, aber meine Glieder weigern sich zu gehorchen, taub, von meinem Willen durch eine dicke Schicht aus Baumwolle getrennt. Meine Lider heben sich mit ungeheurer Mühe. Das Erste, was ich sehe, ist eine Decke. Nein, keine Decke. Ein Gewölbe. Ein Gewölbe, verziert mit kunstvollen Fresken, Putten und Wolken in goldenen und pastellfarbenen Tönen. Es ist nicht meine rissige Decke. Die Panik, zunächst dumpf, durchbricht den chemischen Nebel. Sie verwandelt sich in eine eisige Welle, die mich ganz überflutet. Ich liege auf einem Bett. Einem riesigen, niedrigen Bett, bedeckt mit blendend weißen Laken von einer unvorstellbaren Weichheit unter meinen Fingern, die endlich zu zucken beginnen. Ich drehe den Kopf, langsam, schmerzhaft. Der Raum. Er ist überd
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