Andrej Er ist zurück. Sergej hat es mir heute Morgen in meinem Büro gesagt, mit leiser Stimme, besorgtem Blick. Er spricht nie mit leiser Stimme, Sergej. Er brüllt, flucht, rülpst. Aber heute Morgen sprach er ganz leise, fast flüsternd, als hätten die Wände Ohren, als wäre der Name selbst ein Fluch, den man nicht laut aussprechen durfte. Dimitri. Man hat ihn in der Nachbarschaft gesehen. Zuerst von Ladenbesitzern, die einen Mann gemeldet hatten, der herumlungerte, beobachtete, nichts konsumierte. Dann von einem der Mädchen des Clubs, die ihn in der Gasse hinter dem Diamond gesehen hatte, an die Wand gelehnt, eine Zigarette im Mundwinkel, den Blick auf die Hintertür gerichtet. Schließlich von Irina, die ihn eindeutig auf den Überwachungsfotos wiedererkannte, seine massige Gestalt, seinen kahlen Schädel, seine kalten Augen eines toten Fisches. Die Wut steigt in mir auf wie eine Ölpest, wie glühende Lava, wie ein blitzschnelles Gift. Ich greife zum Telefon, brülle Befehle, postiere
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