SaschaDer Park ist leer um diese Zeit. Die Wege sind verlassen, die Bänke nass vom Morgenregen, die Bäume tropfen noch. Der Himmel ist niedrig, grau, schwer von Wolken, die nicht aufbrechen, aber lasten, die erdrücken, die ersticken. Ein weißes, grelles Licht, schattenlos, fällt auf die Welt wie ein Leichentuch. Die Luft riecht nach nasser Erde, nach totem Laub, das der Winter vergessen hat, nach Frühling, der nicht geboren werden kann.Kirill geht neben mir. Er spricht nicht. Er nimmt nicht meine Hand. Er verlangt nichts von mir. Er weiß es. Er weiß es von Anfang an. Er wusste es vor mir. Er wusste es, noch bevor ich wusste, dass ich eine Wahl haben würde.Seine Schritte sind gleichmäßig, gemessen, ruhig. Meine sind langsam, zögernd, schwer. Es fällt mir schwer zu gehen. Nicht wegen meiner Beine, meiner Muskeln, meines Körpers, der so viel gelitten hat. Wegen dem, was ich sagen werde. Wegen der Worte, die in meiner Brust lasten wie Steine, die meine Kehle blockieren, meine Zunge läh
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