Dieser Gedanke quält mich. Er verfolgt mich Tag und Nacht, hindert mich zu atmen, hindert mich zu denken. Wenn Sasha krank ist, wenn sie leidet, wenn ihr etwas zustößt, ist es ganz allein meine Schuld. Ich bin es, der sie an den Rand getrieben hat, ich bin es, der sie gebrochen hat, ich bin es, der diese erschöpfte, abgemagerte Frau aus ihr gemacht hat, die nicht einmal mehr die Kraft zu essen hat. Ich ertrage es nicht, sie so zu sehen. Jedes Mal, wenn ich meine Augen auf sie richte, zieht sich mein Herz zusammen, schnürt sich meine Kehle zu, überkommt mich eine Welle der Schuld. Ich ertrage es nicht, sie still leiden zu sehen, sie bei lebendigem Leibe verfallen zu sehen, sie auslöschen zu sehen, ohne etwas zu sagen, aus Angst, mich zu beunruhigen, aus Angst, mich zu stören, aus Angst vor mir. Also fasse ich diesen Morgen, nach einem Frühstück, das sie nicht angerührt hat, nachdem sie zum dritten Mal den Teller weggeschoben hat, den ich mit so viel Liebe zubereitet hatte, meinen En
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