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Kapitel 51

last update 게시일: 2026-04-09 18:52:41

KAPITEL 20

AUS SICHT VON ISABELLA

Das leise Brummen der Triebwerke war schon seit einigen Minuten verstummt.

Durch das Fenster sah ich die Lichter von Paris, die sich bis zum Horizont erstreckten – goldene Konstellationen auf einem Tintenteppich.

Marcs Privatjet war mit einer fast unwirklichen Sanftheit gelandet, und ich spürte noch die Vibrationen der Landung unter meinen Füßen.

Ich richtete mich langsam auf, erwachte aus einem ruhigen Halbschlaf nach unserem Liebesspiel im Flugzeug. Ich spüre
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    KAPITEL 25AUS SICHT VON ISABELLADas Abendessen ging weiter in einer leichten und fröhlichen Atmosphäre.Mélina hatte ihren berühmten Kartoffelgratin hervorgeholt – jenen, der immer das ganze Haus duften ließ – und Julien füllte die Gläser mit Rotwein, sobald sie leer waren.Marc, sonst so nüchtern, lachte herzhaft, mischte sich unter die Anekdoten und Scherze, als gehöre er schon immer zu dieser Familie.Ich sah sie alle an, das Herz voller großer Zärtlichkeit.Es war verrückt zu denken, dass ich vor nur einem Jahr am selben Tisch gesessen und über mein zerstörtes Leben geweint hatte.Und heute Abend lachte ich, verliebt, verlobt, umgeben von denen, die an mich geglaubt hatten, als ich selbst nicht mehr dazu fähig war.Mélina legte ihre Hand auf meine, ihr Blick strahlend.– Isa, du kannst dir nicht vorstellen, wie glücklich ich für dich bin.Ich lächelte, gerührt.– Weißt du, das ist auch ein bisschen dein Verdienst. Wenn du mich damals nicht aufgenommen hättest …Sie schüttelte de

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    KAPITEL 24AUS SICHT VON ISABELLADie Zeit stand still.Marc, vor mir kniend, den Ring zwischen den Fingern, sah mich mit dieser Intensität an, die ich noch nie bei ihm gesehen hatte. Seine Augen, sonst so selbstsicher, glänzten vor einer Emotion, die mich entwaffnete.Er atmete tief ein, und seine leise Stimme vibrierte in der Morgenluft.– Isabella … seit dem Tag, an dem du die Tür meines Büros durchschritten hast, hast du alles verändert. Du bist in mein Leben getreten ohne Vorwarnung, ohne anzuklopfen, und hast es mit Sanftheit, Chaos und Licht gefüllt. Ich habe in dir das entdeckt, was ich schon lange verloren glaubte: Frieden, Zärtlichkeit, Wahrheit.Ich spürte, wie mein Herz bei jedem Wort stärker schlug. Er fuhr fort, noch bewegter:– Mit dir habe ich gelernt, dass Liebe nicht Besitz bedeutet. Sondern Teilen, Lachen, Streiten, Sich-Wiederfinden. Du bist mein Zufluchtsort, Isabella, und der einzige Mensch, mit dem ich jeden Morgen aufwachen will. Also heute … habe ich nur eine

  • LASS MICH KOMMEN    Kapitel 54

    KAPITEL 23AUS SICHT VON MARC(EIN JAHR SPÄTER)Schon ein Jahr.Zwölf Monate an ihrer Seite, und kein Tag verging, an dem ich mich nicht dabei ertappte, sie anzusehen, als wäre es das erste Mal. Isabella hatte alles in meinem Leben durcheinandergebracht: meine Gewohnheiten, meine Gewissheiten, mein Schweigen. Sie hatte etwas gebracht, was ich nie wirklich zuvor gekannt hatte – einen sanften, fast entwaffnenden Frieden.Und doch gab es eine Sache, die ich noch nicht getan hatte. Ich hatte ihr nicht die Ehe angetragen. Sie trug keinen Ring. Kein Symbol.Ich wusste, dass sie nicht danach verlangte, aber mich verfolgte es.Jedes Mal, wenn ich ihre feinen Finger über eine Tasse, ein Hemd, ein Blatt Papier gleiten sah, dachte ich mir: Da fehlt etwas. Etwas Kleines, Rundes, aber so Bedeutendes.Also stand ich an diesem Morgen, noch bevor sich die Sonne ganz am Himmel festgesetzt hatte, leise auf. Sie schlief noch, friedlich, eingewickelt in die weißen Laken. Ihr langsamer, gleichmäßiger Atem

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    KAPITEL 22AUS SICHT VON ISABELLAAm nächsten Morgen erwachte Paris langsam unter einem blassen Himmel.Die Geräusche der Stadt drangen durch das angelehnte Fenster – die fernen Hupen, die eiligen Schritte, das Murmeln der Gespräche auf den Terrassen.Vor dem Spiegel sitzend, beendete ich meine Vorbereitungen, die Hände leicht zitternd.Marc hatte ein wichtiges Treffen mit seinen französischen Partnern geplant, Investoren, die er seit Monaten treffen sollte.Und wider Erwarten hatte er mich gebeten, ihn zu begleiten.– Du kommst mit, Isabella.– Ich? Aber … das ist ein Geschäftstreffen, Marc. Ich will dich nicht stören.Er hatte gelächelt, mit ruhiger Miene.– Du störst nicht. Du gehörst jetzt zu meinem Leben. Und ich will, dass sie das wissen.Seine Worte hallten noch in meinem Kopf wider.Ich sah mich ein letztes Mal im Spiegel.Ein elegantes schwarzes Kleid, dezente Ohrringe, die Haare hochgesteckt. Schlicht, aber selbstbewusst.Zumindest versuchte ich es zu sein.Marc wartete bere

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