Ich finde Kaelith genau dort, wo ich es erwartet habe — unter dem alten Eichenbaum im Garten sitzend, einem Ort, der ihm Trost zu spenden scheint, obwohl er auf unvertrautem Terrain ist.Sein Rücken lehnt gegen die raue Rinde, seine Arme ruhen locker über seinen gebeugten Knien. Als ich näher trete, hebt er den Kopf, sein scharfer Blick sperrt sich in meinen.„Hey", begrüßt er mich, sein Ton beiläufig, aber mit einem Unterton. „Du hast lange genug gebraucht, um mich zu finden."Ich verdrehe die Augen und setze mich ohne Einladung auf das Gras. „Ich wusste, dass du hier sein würdest."Er mustert mich einen Moment lang, dann verändert sich sein Ausdruck. Seine Augen huschen zu meinem Arm, wo der Verband noch fest umgewickelt ist.Ohne ein Wort streckt er die Hand aus und nimmt mein Handgelenk, dreht es leicht, um es zu untersuchen. Seine Berührung ist sanft, aber seine Finger festigen sich, als er die Wunde darunter sieht.„Was zum Teufel ist passiert?" Seine Stimme ist scharf, fordernd
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