Ich hasste die Stille.In den ersten Jahrhunderten meiner Existenz war die Stille mein einziger Begleiter gewesen, hatte die Räume zwischen den Jagden wie stehendes Wasser gefüllt. Später hatte ich gelernt, mich mit Lärm zu umgeben. Musik, Stimmen, die gedämpften Geräusche der Stadt, die durch die Fenster drangen. Doch hier, in der Taschendimension, die ich zu einem luxuriösen Penthouse geformt hatte, war die Stille absolut. Nicht einmal der Wind wagte es, meine Isolation zu stören.Es war die dritte Nacht fern von ihr.Ich lag auf dem schwarzen Ledersofa, die Augen starr auf die Decke mit den freiliegenden Balken gerichtet. Der Kamin knisterte mit verzaubertem Feuer, violette Flammen, die keine echte Wärme spendeten, nur den trügerischen Trost des Lichts. Auf dem Couchtisch stand eine Flasche Whisky, die ich nicht anrührte.Menschliche Flüssigkeiten wirkten nicht bei mir, aber ich behielt die Flasche als Requisit, ein Überbleibsel von Menschlichkeit, das ich sammelte, wie andere Brie
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