Das Restaurant war voll, wie immer freitags, doch mein Kopf war nicht dort.Ich bediente die Gäste im Autopilot — lächelte, notierte Bestellungen, servierte Gerichte, sammelte Trinkgeld — aber mein Herz war zu Hause, bei ihr. Das Engegefühl in der Brust begann früh, gleich nach dem Frühstück, als ich mich von Aggy verabschiedet und ihre grünen Augen leuchten gesehen hatte, während sie in Charlottes Auto sprang. Es lag etwas in diesem Bild — meine kleine Tochter, vertrauensvoll, die mir durch das Fenster zuwinkte —, das meinen Magen zusammenzog.— Mama, heute gibt es Farbe! — hatte sie gerufen, der Einhorn-Rucksack hüpfte auf ihrem Rücken, während sie sich auf dem Sitz einrichtete.— Wie schön, Liebling. Benimm dich, hörst du?— Mach ich!Der Wagen fuhr los, und das Engegefühl blieb. Es setzte sich in meiner Brust fest wie ein Stein, kalt und schwer, und verließ mich den restlichen Tag nicht mehr.Ich bat darum, früher gehen zu dürfen. Die Geschäftsführerin, eine Frau mittleren Alters,
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