Dunkelheit. Vollständig. Nicht einmal das silberne Glimmen aus dem Loch war geblieben. Der Bunker war still, bis auf das hektische Atmen von Mara, Lena und Eva. Dann sprang rotes Notlicht an. Schwach. Blinkend. Es ließ alles aussehen, als stünde der Raum unter Wasser. Ein metallisches Krachen hallte durch die Gänge über ihnen. Türen. Schwere Türen. Jemand öffnete sie nacheinander. Systematisch. Eva packte Maras Handgelenk. Hart. „Sie dürfen dich nicht sehen.“ Mara riss sich los. „Wer?“ Eva trat zum alten Aktenschrank und riss die unterste Schublade auf. Dahinter war kein Fach — sondern ein alter Schacht, kaum breit genug zum Kriechen. „Der Rest von Marea.“ Projekt Marea Lena starrte sie an. „Ich dachte, das wäre nur Helena.“ Eva lachte trocken. „Helena war Versuchsperson. Nicht Leitung.“ Ein Schlag gegen die Bunkertür. Dann eine Stimme über den Lautsprecher. Ruhig. Präzise. Eine Frau. „Mara Weber, Sie sind nicht in Gefahr.
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