„Nein.“ Mara packte Jonas’ Arme, seine Schultern, sein Gesicht. Doch überall dort, wo sie ihn berührte, wurde seine Haut durchsichtig wie Wasser unter Mondlicht. Der Steg brach weiter auseinander. Bretter stürzten ins ruhige Meer. Keine schwarzen Wellen mehr. Keine Stimmen. Nur das Knacken alten Holzes. Jonas sah Mara an, als könnte er selbst nicht glauben, was geschah. „Ich dachte…“ Er brachte den Satz nicht zu Ende. Mara schüttelte verzweifelt den Kopf. „Nein. Nein, du warst frei. Anna hat gesagt—“ „Anna wusste es nicht.“ Seine Stimme klang bereits fern. Wie ein Echo. Mara erinnerte sich plötzlich an Evas Worte: Alles, was mit der Schleife verbunden ist, verschwindet. Sie hatte gehofft, Jonas wäre anders. Dass er entkommen wäre. Aber vielleicht war er nur der Teil gewesen, der es am weitesten geschafft hatte. Tränen liefen über sein Gesicht. Oder Regen. Es war unmöglich zu unterscheiden. „Ich habe versucht, außerhalb zu bleiben.“ M
Read more