Mara erwachte, als das erste Licht durch das kleine Fenster fiel.Einen Moment lang wusste sie nicht, wo sie war.Sie spürte Wärme an ihrem Rücken, hörte das ferne Rauschen des Meeres und das sanfte Knacken von Holz, das sich im Morgen ausdehnte. Der Duft von Rauch, Salz und getrockneten Kräutern lag in der Luft.Dann erinnerte sie sich.Die Hütte. Die Nacht. Noahs Arme, die sie gehalten hatten, als wäre die Welt draußen plötzlich bedeutungslos.Sie öffnete langsam die Augen.Noah schlief noch.Er lag auf der Seite, das Gesicht halb dem Licht zugewandt. Im Schlaf wirkte er jünger. Weniger verschlossen. Die Linien von Sorge, die sie manchmal in seinem Blick gesehen hatte, waren verschwunden.Mara blieb reglos liegen.Sie betrachtete ihn, als hätte sie Angst, ihn durch einen Atemzug zu wecken.Es war seltsam.Sie hatte Männer in ihrem Leben gehabt. Beziehungen, Begegnungen, Dinge, die wichtig gewirkt hatten.Aber nie hatte sie morgens neben jemandem gelegen und das Gefühl
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