Als Mara die Augen öffnete, wusste sie nicht, wo sie war.Für einen langen Moment war alles nur Licht.Weißes, flimmerndes Licht, das durch ihre geschlossenen Lider drang und ihre Gedanken benebelte. Sie hörte ein gleichmäßiges Rauschen, tief und unendlich, und glaubte zuerst, sie würde noch träumen.Dann kam der Schmerz.Dumpf zuerst.Dann überall.In ihren Schultern. In ihren Armen. In ihrem Rücken. Selbst das Atmen brannte.Mara zog scharf Luft ein und richtete sich ruckartig auf.Sofort durchfuhr sie ein Schwindel, so stark, dass sie beinahe wieder zusammensackte.Sand klebte an ihrer Haut.Ihr Haar war nass, verklebt mit Salz und kleinen Muschelsplittern. Ihre Kleidung hing schwer an ihr, noch immer feucht vom Meer.Langsam hob sie den Blick.Vor ihr lag ein Strand.Breit. Hell. Fast unwirklich still.Das Wasser rollte in ruhigen Wellen ans Ufer, als hätte der Sturm niemals existiert.Die Sonne stand bereits hoch am Himmel. Ihr warmes Licht glitzerte auf der Wasseroberfläche
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