Es war 6:00 Uhr morgens, als in Saal 4 schlagartig die Putzbeleuchtung ansprang. Das grelle, gnadenlose Neonlicht riss Zehni aus einem unruhigen Schlaf. „Wach auf, Frischling“, brummte Käse-Carlos neben ihm. Die Münze war kaum noch zu sehen, so viel Staub hatte sich über Nacht auf dem Käsesaucen-Klumpen abgesetzt. „Das Monster ist da.“ Zehni spürte es, bevor er es hörte. Ein tiefes, bösartiges Vibrieren ging durch den Fußboden des Kinos. Dann ein ohrenbetäubendes Heulen, das klang, als würde ein Düsenjet direkt in Reihe A starten. Ein Mann in blauem Overall schob einen gigantischen, industriellen Staubsauger den Gang hinunter. Das Gerät hatte einen dicken, schwarzen Schlauch, der wie eine hungrige Schlange über den Teppich fegte und alles verschlang, was nicht niet- und nagelfest war. Popcorn, Nachos, alte Tickets – der Schlauch kannte keine Gnade. „Der Rüssel des Todes“, flüsterte Carlos ehrfürchtig. „Krall dich in den Käse, Papierjunge! Wenn er dich erwischt, landest du im Beutel! W
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