Die Kellertür klickte hinter ihnen um 21:30 Uhr zu, das Schloss drehte sich mit der gewohnten Endgültigkeit. Emma stieg als Erste die Treppe hinunter, das smaragdgrüne Kleid klebte an ihrer Haut in dunklen, klebrigen Flecken vom Fitnessstudio. Ihre High Heels waren längst weg – sie ging barfuß über den Beton, das dritte Baby drückte tief und schwer in ihr, die Zwillinge traten höher und ließen ihre Schritte unregelmäßig wirken. Der silberne Kragen fühlte sich heute Nacht enger an als sonst, das Namensschild streifte das frische Saugezeichen, das Mark ihr früher am Hals hinterlassen hatte.Mark stellte die Autoschlüssel auf das Regal und drehte sich um, seine Augen waren schon dunkel von etwas Neuem. „Bevor wir weitergehen, gibt es etwas, worüber ich oben nachgedacht habe“, sagte er leise, Stimme ruhig und bestimmt. „Ein Freund von mir hat ein Studio unten in der Stadt. Temporäres Tattoo-Studio, wie eine Blitzsitzung. Die machen diese symbolischen Sachen, die ein paar Tage halten. Ich
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