Die Scheidungszeremonie im Gerichtsgebäude am Stadtrand vollzog sich mit der Endgültigkeit einer zufallenden Falltür. Emma stand auf der Laderampe vor ihrem Haus, die Jacke offen, die Augen rot vor Stress und stundenlangem, unaufhörlichem Abpumpen. Sie war kaum verheiratet gewesen, hatte kaum einen Monat im Haus gezählt und kaum ihren eigenen Namen erkannt. Ihre Mutter hatte sie vier Jahre lang angefleht zu bleiben, die leeren Räume mit einer Frau zu füllen, die das Baby halten konnte, das sie kaum hatte. Nun war die Frau fort.Mark trat durch die Doppeltür des Hinterzimmers, die Couch noch warm in seinen Armen. Emma war fünf Wochen lang allein gehalten worden, die Wohnung dröhnte in ihrem Kopf, während es ihr nicht gelungen war, auch nur einmal zu schreien, als die Nachbarn in den letzten zwei Monaten eingezogen waren. Sie hatte immer noch Angst, schämte sich noch immer und fürchtete sich weiterhin davor, allein zu sein. Aber das Baby war drinnen. Die Zwillinge und das dritte Kind wu
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