NoahIch stand im Flur, den Rücken gegen die geschlossene Tür gepresst, mein Herz hämmerte so heftig, dass ich kaum atmen konnte.Hinter mir hörte ich Adrians Stimme, schwach und verzweifelt, wie er immer wieder meinen Namen rief. Jeder Schrei fühlte sich an wie ein Messerstich in meine Brust."Noah! Bitte! Komm zurück!"Ich presste mir die Hand vor den Mund, um den Schluchzer zu unterdrücken, der mir in die Augen stieg. Heiße, unaufhörliche Tränen rannen mir über das Gesicht. Ich wollte zurück. Ich wollte in seine Arme rennen, mich von ihm halten lassen und so tun, als würde alles gut werden.Aber ich konnte es nicht.Denn wenn ich zurückkehrte, würde ich meinen Entschluss verlieren. Und wenn ich meinen Entschluss verlöre, würde ich alles verlieren. Adrian würde sterben. Der Fluch würde fortbestehen. Und ich wäre niemals frei.Ich stieß mich von der Tür ab und ging den Flur entlang, meine Beine zitterten. Das Baby bewegte sich in mir, eine kleine Bewegung, die sich wie ein Flehen anf
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