NoahIch lag in der Stille des Zimmers, meine Arme um meinen Sohn geschlungen.Die Erschöpfung war noch da, tief in meinen Knochen, aber sie war anders. Es war eine gute Erschöpfung, die Art von Erschöpfung, die von etwas Erreichtem herrührte. Von etwas Schönem. Von etwas Wichtigem. Mein Körper schmerzte, aber mein Herz war voller Freude.Elena war gegangen, um Kräuter für mich vorzubereiten, die mir bei der Genesung helfen sollten. Sie hatte meine Hand gedrückt und gelächelt, bevor sie ging, ihre Augen glänzten vor Freudentränen. Adrian war kurz hinausgegangen, um mit den Wachen zu sprechen und sich zu vergewissern, dass der Palast sicher war. Und ich war zum ersten Mal allein mit meinem Sohn.Ich blickte auf sein winziges Gesicht, auf seine silbernen Augen, die mich mit einer Neugierde anblinzelten, die weit über sein Alter hinausging. Er war so klein, so zerbrechlich, sein kleiner Brustkorb hob und senkte sich mit jedem Atemzug. Doch ich spürte die Kraft in ihm, uralt und unermessl
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