NoahDas Morgenlicht strömte golden und warm durch mein Fenster.Ich saß auf der Bettkante, die Hand auf dem Bauch, und spürte die Bewegungen des Babys. Die Tritte waren jetzt stärker, eindringlicher. Die Kraft in mir wuchs täglich, pulsierte durch meine Adern wie ein zweiter Herzschlag. Ich spürte, wie sich die Magie aufbaute und darauf wartete, entfesselt zu werden.Elena war gerade gegangen. Sie war gekommen, um nach mir zu sehen, um sicherzugehen, dass ich für das Kommende bereit war. Sie hatte meinen Puls gefühlt, mein Herz abgehört und die wachsende Schwellung meines Bauches untersucht. Sie hatte versucht zu lächeln, versucht, mich zu beruhigen.Aber wir beide kannten die Wahrheit.Ich wäre niemals bereit.Drei Tage. Drei Tage bis zum Ritual. Drei Tage, bis sich alles verändert.Ich zog mich langsam an, meine Hände zitterten. Das Flüstern war noch da, leise, aber präsent, ein ständiges Summen im Hinterkopf. Ich konnte die Gedanken aller um mich herum hören, Bruchstücke von Angst
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