NoahDie Dunkelheit war allgegenwärtig.Ich schwebte darin, schwerelos und kalt, unfähig mich zu bewegen, unfähig zu sprechen. Der Schmerz war verblasst, ersetzt durch eine seltsame Taubheit, die sich wie Eis durch meinen Körper ausbreitete. Ich spürte weder meine Arme, noch meine Beine, noch meinen Bauch. Ich spürte gar nichts mehr.Ich dachte an mein Kind. Mein Baby, das kleine Leben, das in mir herangewachsen war. Ich hatte es im Stich gelassen. Ich hatte versprochen, es zu beschützen, und ich hatte versagt.Es tut mir leid, wollte ich sagen. Es tut mir so leid.Doch es kamen keine Worte. Da war nur Dunkelheit.Dann habe ich es gespürt.Eine Wärme durchströmte meine Brust und verdrängte die Kälte. Sie begann klein, wie eine flackernde Flamme, doch sie wuchs rasch, durchströmte meine Adern und erfüllte mich mit Wärme und Licht.Mein Wolf.Es stürmte vorwärts, sprengte die Fesseln des Fluchs und brüllte vor uralter Macht. Ich spürte, wie es die Kontrolle übernahm, spürte, wie es gege
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