NoahAls wir zum Palast zurückgingen, warf die Abendsonne goldene Schatten über den Garten.Adrians Hand war warm in meiner, seine Finger mit meinen verschränkt. Der Pfad schlängelte sich, die Blumen leuchteten in allen Farben. Die Welt wirkte friedlich und still, als hielte sie mit uns den Atem an.Ich hatte so lange Angst gehabt. Angst davor, verletzt zu werden, Angst davor, kontrolliert zu werden, Angst davor, ausgenutzt zu werden. Ich hatte Mauern um mein Herz errichtet, Mauern, die mich zwar beschützten, mich aber auch einsam machten. Ich war so sehr aufs Überleben fixiert, dass ich verlernt hatte zu leben.Doch jetzt, als ich neben Adrian ging, spürte ich etwas, das ich schon lange nicht mehr gespürt hatte: Hoffnung.Echte, aufrichtige Hoffnung.Adrian blieb stehen und drehte sich zu mir um. Seine Augen waren sanft, voller Liebe und Aufrichtigkeit. Das Abendlicht umspielte seine Gesichtszüge und ließ ihn jünger und verletzlicher wirken.„Noah“, sagte er leise. „Ich muss dir etwa
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