NoahDie Hörner waren verstummt, doch die Spannung in der Luft blieb bestehen.Ich stand in Adrians Gemächern, die Hand auf meinem geschwollenen Bauch, und beobachtete, wie er im Zimmer auf und ab ging. Die Zeremonie war durch die Warnung unterbrochen worden, aber wir hatten sie dennoch vollendet. Das Band war noch immer um unsere Handgelenke gewickelt, eine sanfte Erinnerung an die Gelübde, die wir ausgetauscht hatten, und an das Band, das uns nun verband.Adrian hatte sich verändert, das sah ich an jeder noch so kleinen Geste. Der kalte, distanzierte König, der mich einst zurückgewiesen und wie eine Sache behandelt hatte, war verschwunden. An seiner Stelle stand ein Mann, der mich mit Wärme und Liebe ansah, ein Mann, der mich immer wieder sanft berührte, sich ständig nach meinem Wohlbefinden erkundigte und sich vergewisserte, dass es mir gut ging und ich in Sicherheit war. Seine Augen, einst kalt und undurchschaubar, waren nun weich und voller Gefühl, wann immer sie mich anblickten.
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