NoahDie Stunden verschwammen in einem Nebel aus Schmerz und Erschöpfung.Ich hatte jedes Zeitgefühl verloren, alles außer dem Rhythmus der Wehen und Elenas Stimme, die mich durch jede Welle leitete. Das silberne Licht unter meiner Haut strahlte heller denn je, pulsierte mit jeder Wehe und schützte mich vor den schlimmsten Schmerzen. Doch es war immer noch überwältigend, immer noch alles verzehrend, ließ mich atemlos und zitternd zurück. Ich konnte mich nicht erinnern, wie lange die Wehen schon anhielten. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an.„Du machst das so gut“, sagte Elena mit ruhiger, fester Stimme. „Nur noch ein kleines Stück. Das Baby rutscht tiefer. Ich sehe Fortschritte.“Ich schrie auf, als mich eine weitere Schmerzwelle überrollte. Das Baby kämpfte, presste, weigerte sich aufzugeben. Ich spürte seine Kraft durch mich hindurchströmen, stark und wild, es verlangte, geboren zu werden. Mein Kind war ein Kämpfer, genau wie ich. Ich spürte seine Entschlossenheit, seinen Lebenswil
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