Das Morgenlicht war noch silbrig-kühl, als Luna in Aidens Armen erwachte. Er schlief noch, seine Gesichtszüge waren entspannt, ein seltener Anblick, der sie lächeln ließ. Doch das Glück wurde jäh unterbrochen, als ein dringliches Klopfen an der Tür das stille Gemach erschütterte. Aiden war augenblicklich hellwach. Seine Augen, eben noch weich, verengten sich zu Schlitzen. Er griff nach seiner Hose, während Luna sich schützend die Decke um die Schultern zog. „Wer wagt es?“, grollte er, die Stimme noch tief vom Schlaf. „Mein Prinz“, antwortete die Stimme eines Wächters durch die Tür. „Der Alpha des Greifen-Rudels, Kaelen, bittet um eine private Audienz. Er steht bereits im Gartenpavillon und weigert sich zu gehen, bis er euch beide gesprochen hat.“ Aiden stieß einen Fluch aus. Er warf Luna einen Blick voller Besorgnis und Eifersucht zu, doch Luna nickte ihm entschlossen zu. Sie wollte wissen, was Kaelen wirklich vorhatte. Wenn er ein Bündnis wollte, das ihnen helfen konnte, den alte
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